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Covid 19 Test – so funktioniert der Selbsttest für den Coronavirus

Der Covid 19 Test soll Klarheit bringen, ob eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt. Als Selbsttest für Zuhause versprechen die Hersteller eine leichte Anwendung und ein Ergebnis nach bereits wenigen Minuten. Experten warnen jedoch, dass nicht alle Tests als verlässlich gelten. Unser Ratgeber zeigt dir alle Risiken, Nebenwirkungen und Anwendungshinweise zum Corona Selbsttest.
Besonderheiten
  • Ablauf der Tests
  • Schnelltest für Zuhause
  • Anwendungshinweise
  • Risiken und Nebenwirkungen
  • Expertenmeinungen

Covid 19 Test kaufen

  • Einfacher Bestellprozess
  • Diskreter Versand
  • Hohe Kundenzufriedenheit
Das Wichtigste zusammengefasst
  • Ein zuverlässiger Test ist für viele Experten der Schlüssel, die Corona Pandemie einzudämmen. Hier gibt es zuverlässige Untersuchungen über die Labore der Gesundheitsämter oder Antikörper Selbsttests für zu Hause.
  • Der Corona Schnelltest reagiert nicht auf den Virus, sondern auf die Antikörper. Diese sind manchmal erst mehrere Wochen nach dem Einsetzen der ersten Symptome nachweisbar.
  • Im Selbsttest entnimmst du etwas Blut von deiner Fingerkuppe und vermischt es mit einer Pufferlösung. Die Covid-19 Antikörper würden nun reagieren und sich farbig im Ergebnisfenster zeigen.

Wie funktioniert ein Corona Test?

Ein zuverlässiger Corona Test zeigt, ob eine Person mit SARS-CoV-2 infiziert ist oder nicht. Hierfür wird ein Abstrich aus dem Mund-, Nasen- oder Rachenraum genommen, um den Virus im Körper nachweisen zu können. Das vollständige Verfahren ist vielseitig und dauert im Labor zwischen vier und fünf Stunden. Bis die endgültigen Ergebnisse vorliegen können aber bis zu 2 Tage vergehen. Daraus ergibt sich ein gewisser Verzug, was die aktuellen Fallzahlen betrifft. Das Robert Koch Institut kann die Fälle erst melden, wenn sie vom Labor bestätigt worden sind.

Die Tests sind wichtig, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die betroffenen Personen bis zur Genesung in Quarantäne zu setzen. In vielen Ländern war das häufige Testen und das Einführen von zusätzlichen Testmethoden der Schlüssel, die Oberhand über das Virus zu gewinnen. Zwischen dem professionellen Test der Gesundheitsämter ( www.bundesgesundheitsministerium.de ) und den Schnelltests für Zuhause liegen jedoch Welten. Wir haben uns die beiden Vorgehensweisen genauer angeschaut und wissen, wie zuverlässig die Ergebnisse sind.

Wer sollte einen Test durchführen lassen?

Die Kriterien für einen Corona Test wurden im Laufe der Ausbreitung mehrfach angebracht. Die Labormethode ist aktuell nur sinnvoll, wenn bereits Krankheitsanzeichen vorliegen. Gesunde Menschen brauchen sich nicht testen lassen, da die Kapazitäten unnötig belastet würden. Zudem gibt ein solcher Test nicht Auskunft darüber, ob man in der nächsten Zeit krank werden könnte. Nicht alle Menschen können gleichzeitig getestet werden. Abstriche werden nur genommen, wenn:

  • grippeähnliche oder typische Corona-Symptome vorliegen
  • Kontakt zu einem bestätigten Corona-Patienten bestand
  • Atemwegsbeschwerden sich massiv verschlimmern
  • Kontakt zu Menschen besteht, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben (Pflegeheim, Krankenhaus)

Die Krankenkasse trägt bei einem solchen Verdacht die Kosten. Letztlich entscheidet der behandelnde Arzt, ob ein Test durchgeführt werden muss. Außerdem hat die WHO wichtige Hinweise veröffentlicht, wie du dich im Falle von ersten Anzeichen verhalten solltest. ( www.who.int )

Typische Corona Anzeichen
  • Husten
  • Fieber
  • Müdigkeit
  • Atembeschwerden (selten)

Was tun im Verdachtsfall: unbedingt Arzt anrufen

Sobald du erste verdächtige Symptome bemerkst, setzt du dich selbst in Quarantäne, inklusive aller Familienmitglieder und Mitbewohner im Haushalt. Nimm telefonisch Kontakt zum Arzt auf oder melde dich bei der offiziellen Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117. Meist wirst du dann an das Testzentrum in deiner Nähe, die nächste Klinik oder eine passende Hausarztpraxis weitergeleitet. Eine telefonische Voranmeldung soll auch hier verhindern, dass sich das Virus im Wartezimmer weiter verbreitet.

Das geringste Ansteckungsrisiko für Andere bietet der Drive-In-Test. Hier bleibst du direkt im Auto sitzen und der Abstrich wird durch das geöffnete Fenster entnommen. Du kannst direkt weiterfahren und kommst nicht mit anderen Menschen in Kontakt. Aktuell wird in der sogenannten Heinsberg-Studie geklärt, wie die Ansteckungswege von Corona verlaufen sind. ( www.aerzteblatt.de )

Zuverlässigkeit: viele Corona-Tests sind negativ

Derartige Genanalysen über den Abstrich gelten als zuverlässig und robust. ( www.pei.de ) Auf diese Weise werden auch andere Infektionskrankheiten nachgewiesen. Je mehr Gene hier untersucht werden können, desto genauer fällt der Test aus. Verfälschte Ergebnisse kann es beispielsweise durch menschliches Versagen geben. Beispielsweise müssen die Proben sachgemäß entnommen, richtig gelagert und schonend transportiert werden. Ein kurzer Kontakt mit dem Wattestäbchen reicht im Mundbereich nicht aus. Gerade in der frühen Phase der Krankheit sind die Proben aus den oberen Atemwegen oder dem Rachen abzunehmen.

Hinweis
Ein Großteil der durchgeführten Tests fallen negativ aus. Nur etwa 8-9 Prozent der getesteten Personen waren wirklich mit dem Virus infiziert.

Nur in wenigen Fällen wurden Menschen trotz der Symptome negativ getestet und bekamen einige Zeit später doch ein positives Ergebnis. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Virus noch nicht fortgeschritten genug im Körper war und die ersten Symptome vielleicht im Zusammenhang mit einer Grippe oder Erkältung standen. Erst später brach der Virus aus, verschlimmerte die Symptome und sorgte für ein positives Ergebnis bei einem erneuten Test.

Corona Selbsttest – die Methode für zu Hause

Das neuartige Coronavirus verbreitet sich schnell und kann zu starken Atemwegsbeschwerden führen. Dringt es in den menschlichen Organismus ein, werden Antikörper gebildet. Sie lassen sich im Blut nachweisen und bestätigen eine zurückliegende Infektion. Ein Covid-19 Selbsttest kann bequem zu Hause durchgeführt werden. Das Ergebnis zeigt, ob du bereits Antikörper gegen die Viren gebildet hast und die Krankheit vielleicht schon überstanden hast. Der Vorteil: es muss kein Testmaterial eingeschickt werden und du liest das Ergebnis innerhalb von 10 Minuten ab. Der Selbsttest weist also die Immunglobulinklassen G und M in deinem Blut nach (IgM und IgG). Dafür sind nur wenige Tropfen Blut, Serum oder Plasma erforderlich die mit einer Verdünnung in Verbindung gebracht werden. Im Ergebnisfenster bekommst du dann eine entsprechend farbige Linie angezeigt.

Einen ersten Einblick in das Thema Selbsttest möchte der Bayrische Rundfunk mit seinem Video bieten:

So funktioniert der Corona Selbsttest

Die meisten Testpakete bestehen aus einem kleinen Behälter, einer Lanzette, einer Pipette, einem Desinfektionstuch und der Pufferlösung, damit die Blutprobe verdünnt werden kann. In der Gebrauchsanweisung sind die einzelnen Schritte aufgelistet, die du nun befolgen musst. Sei hier besonders Sorgfältig, damit du ein aussagekräftiges Ergebnis bekommen. Meist ist folgender Ablauf zu berücksichtigen:

  • Nimm das Material aus der Verpackung und lege dir alle Utensilien bereit.
  • Wasch dir nun die Hände mit Seide und Wasser. Anschließend desinfizierst du die gewünschte Fingerspitze mit dem Tuch. Am besten funktioniert das Punktieren am Mittel- oder Ringfinger.
  • Punktiere mit der Lanzette die Fingerspitze und wisch den ersten Blutstropfen wieder weg mit dem Desinfektionstuch.
  • Den zweiten Blutstropfen nimmst du schon mit der Pipette aus. Achte darauf, dass genügend Blut laut Anweisung angesaugt wird.
  • Die Probe gibst du nun in das entsprechende Fach der Testkasette. Anschließend kommen etwa zwei Tropfen der Pufferlösung hinzu.
  • Nach einer Einwirkzeit von etwa 10 Minuten kann das Ergebnis abgelesen werden.
Wichtig
Du musst dich unbedingt an die Anleitung und die Zeitvorgaben halten. Das Ergebnis kann nach 20 Minuten bereits verfälscht sein.

Weitere Hinweise zum Selbsttest

  • Soll der Test bei einer anderen Person durchgeführt werden, sind Schutzkleidung und Handschuhe aufgrund der Ansteckungsgefahr zu tragen.
  • Während des Tests darf weder gegessen, getrunken oder geraucht werden.
  • Oft gibt es unterschiedliche Anwendungen bei Blut, Serum oder Plasma. Achte hier genau auf die Richtlinien des Herstellers.
  • Der Test sollte direkt nach der Blutentnahme erfolgen, da sich sonst das Ergebnis verfälscht.
  • In der Gebrauchsanweisung findest du eine vollständige Anleitung sowie alle wichtigen Warnhinweise für den Test. Diese sind zu befolgen.
  • Die Lagerung sollte entweder bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank erfolgen mit einem Temperaturbereich zwischen 2 und 30 °C.

Das Testergebnis ablesen – gültig oder ungültig?

Das Testergebnis erscheint nach der vorgegebenen Zeit im Ergebnisfenster. Dieses ist meist in drei Teilbereiche gegliedert:

  • IgG Bereich
  • IgM Bereich
  • Kontrollbereich C

Im Kontrollbereich muss ähnlich einem Schwangerschaftstest immer eine farbige Linie erscheinen. Andernfalls gilt das Ergebnis direkt als ungültig. Über die Linie prüfst du, ob der Test richtig durchgeführt wurde. Danach ist zu prüfen, ob in den anderen zwei Bereichen auch eine Farbige Linie erscheint. Ist das der Fall, sind Coronavirus Antikörper nachgewiesen.

Der Test gilt also nur als ungültig, wenn im Kontrollbereich keine Linie erscheint. Das trifft auch zu bei einer farbigen Linie in den anderen beiden Bereichen. Für ein gültiges Ergebnis muss also immer der Kontrollbereich stimmen. Zu einem fehlerhaften Nachweis kann es kommen, wenn beispielsweise die Menge der Probe nicht ganz ausgereicht hat. In diesem Fall ist der Test erneut durchzuführen. Achte deshalb immer auf die Angaben in der Gebrauchsanweisung.

Was tun bei einem positiven Testergebnis?

Liest du ein positives Ergebnis beim Covid-19 Antikörpertest ab und hast Symptome der Krankheit bei dir feststellen können? Dann empfiehlt sich unbedingt der Kontakt zum Hausarzt oder zum zuständigen Gesundheitsamt. Hier bekommst du weitere Hinweise und oft die Chance, auf einen erneuten Labortest. Die meisten Patienten besorgen sich einen Schnelltest, wenn sie unter starken Beschwerden leiden oder die Beschwerden über einen längeren Zeitraum nicht abklingen. Folge hier unbedingt den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts, um eine Ansteckung anderer Personen zu verhindern. ( www.rki.de )

Zuverlässigkeit der Schnelltests – wird noch untersucht

Die Schnelltest sind deutlich einfacher gestaltet als die Labortests und erleichtern die Diagnostik. Beispielsweise kann jede Arztpraxis diese Tests nutzen, um Antikörper des Virus beim Patienten nachzuweisen. Wie zuverlässig die Ergebnisse sind, ist jedoch noch unklar. Aktuell untersuchen mehrere Institutionen und Wissenschaftler die Corona Schnelltests, um eindeutige Ergebnisse liefern zu können. Wichtig wäre auch die Ziffer der Menschen zu kennen, die vielleicht unbemerkt am Virus erkrankt sind. Die Dunkelziffern scheinen recht hoch zu sein und ohne diese lässt sich auch die Sterberate schlecht berechnen.

Wer Antikörper gegen das neue Coronavirus hat, ist aus der Risikogruppe ausgeschlossen. Vielen Patienten kann durch solch einen Test also eine große Sorge abgenommen werden. Wer in medizinischen Berufen, im Einzelhandel oder auch bei der Polizei arbeitet, kann nun etwas beruhigter sein, das Virus bereits überstanden zu haben.

Allerdings ist zu beachten: Der Organismus bildet erst nach einer gewissen Zeit ausreichend Antikörper. Bis du vielleicht frisch mit dem Virus infiziert, könnte der Test trotzdem negativ ausfallen. Ein Labortest würde hier schon längst anschlagen. Manchmal lassen sich die Antikörper erst Wochen nach der Infektion nachweisen, wenn die Symptome schon längst wieder abgeklungen sind. Vor diesem Hintergrund ist die Zuverlässigkeit auch infrage zu stellen. ( www.sciencedirect.com )

Nebenwirkungen und Risiken der Schnelltests

Es besteht ein Risiko, dass der Test erst mehrere Wochen nach der Erkrankung ein positives Ergebnis zeigt. Meist ist die Erkrankung dann fortgeschritten oder bereits überstanden. Ein sehr frühes Stadium der Infektion kann nicht nachgewiesen werden. Mit einem negativen Schnelltest solltest du dich nicht zu stark in Sicherheit wiegen. Immerhin kann eine Infektion vorliegen oder du gehörst weiterhin zur Risikogruppe.

Außerdem schließen Wissenschaftler Kreuzreaktionen mit anderen Coronaviren ( www.rki.de ) nicht aus. Demnach könnte dein SARS-CoV-2 Test positiv ausfallen, obwohl du dich vielleicht mal mit einem anderen Coronavirus angesteckt hattest.

Es gibt auch noch keine einheitliche Behörde, die derartige Antikörpertests nach EU-Verordnung abnimmt. Die Hersteller haben sich selbst zertifiziert und die Gefahr von Fälschungen droht. Über das Internet oder den Großhandel werden Tests ohne Kennzeichnung vertrieben. Somit ist nicht klar, aus welchem Land sie stammen. Zudem sind die Anleitungen dann nicht in Deutsch zu lesen und können nicht genau befolgt werden.

FAQ – die wichtigsten Fragen

FrageAntwort
Wie teuer ist ein Corona Selbsttest?Die Schnelltests kosten zwischen 30 und 70 Euro. Sie lassen sich bequem über das Internet bestellen. Allerdings scheint die Zuverlässigkeit bei den zu günstigen Angeboten als fraglich. Ein Labortest, der vom Gesundheitsamt wegen Verdacht auf Corona durchgeführt wird, bezahlt die Krankenkasse und ist für dich kostenfrei.
Gibt es einen Corona Test als Fragebogen?Mit einem Fragebogen der Charité Berlin sollen sich Bürger sicherer und bestätigt fühlen, ob sie einen Corona Test durchführen lassen sollen. Die sogenannte covapp führt dich durch die einzelnen Fragen.
Ist Luftanhalten ein Selbsttest für Corona?Ein angeblicher Experte aus Taiwan hatte eine Testempfehlung gegeben: einfach 10 Sekunden die Luft anhalten. Musst du in dieser Zeit husten, kann eine Infektion mit Corona vorliegen. Viele Wissenschaftler haben den Hinweis aber widerlegt und sehen ihn als zu kritisch an. Es gibt genug andere Erkrankungen, wie beispielsweise Asthma, die auf diesen Test mit einem Husten reagieren. ( www1.wdr.de )

Weiterführendes

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