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Desinfektionsspender – für einfache und schnelle Hygiene

Desinfektionsspender sind in medizinischen Einrichtungen oder Sanitäranlagen zu finden. Sie dienen der einfachen und hygienischen Bereitstellung von Flüssigkeiten zur Händedesinfektion. Die meisten Modelle funktionieren über einen Armhebel oder können gar berührungslos bedient werden. In unserem Ratgeber bekommst du mehr Informationen zu den einzelnen Produkten, ihrer Verwendung und den Vorteilen.
Besonderheiten
  • Wandmontage möglich
  • kontaktloses Bedienen
  • mit Armhebel
  • optimal dosiert
  • für Desinfektion und Seife

Desinfektionsspender Test & Vergleich 2020

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Desinfektionsspender sind oft im medizinischen Alltag zu finden. Sie bestehen aus einem robusten Material und sind für die Wandmontage oder als Standgeräte vorgesehen.
  • Die Bedienung sollte möglichst einfach und hygienisch bleiben. Deshalb sind die meisten Modelle mit einem Armhebel ausgestattet oder können berührungslos aktiviert werden. Eine Auffangschale darunter ist sinnvoll, damit überschüssige Flüssigkeit nicht auf den Boden tropft.
  • Der Spender kann für eine bestimmte Menge Desinfektionsmittel eingestellt werden. So lässt sich die Füllmenge von etwa 500ml – 1000ml besser dosieren.

Desinfektionsspender 500 ml Wandmontage

Desinfektionsspender 500 ml Wandmontage
Besonderheiten
  • Edelstahlgriff
  • Inhalt 500 ml
  • steriles Plastikgehäuse
  • schnell montiert
  • inkl. Leerflasche
n/a €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Dieser Spender kann für Desinfektionsmittel oder Seife verwendet werden. Er kommt mit einer 500 ml Leerflasche zum Selbstbefüllen. Du entscheidest also selbst, welche Flüssigkeit der Spender abgeben soll. Er ist für die Wandmontage vorgesehen und kann mit etwas handwerklichem Geschick einfach befestigt werden. Somit ist er für den Hygienebereich zu Hause oder in öffentlichen Einrichtungen vorgesehen. Betätigt wird das Modell über einen Bügel aus Edelstahl. Er ist breit gefertigt, sodass du ihn mit dem Ellenbogen nach unten drückst. Zwei bis drei Pumpstöße reichen aus, um die Hände gründlich zu desinfizieren. Insgesamt besitzt der Spender eine Größe von 28 x 16 x 9 cm. Die Halterung besteht aus rostfreiem Stahl. Drei Schrauben und die passenden Dübel findest du ebenso im Lieferumfang.
Von den Kunden gibt es Lob für die einfache Wandmontage. Das Modell ist optimal für Sanitärbereiche geeignet. Das Gehäuse scheint sehr robust. Die Bedienung erfolgt über den Armhebel, sodass Desinfektionsmittel sehr leicht dosiert werden kann. Insgesamt macht das Produkt bei den Kunden einen guten Eindruck und scheint hochwertig.

VorteileNachteile
  • Armbügel aus Edelstahl
  • hochwertige Qualität
  • einfache Wandmontage
  • leicht zu bedienen
  • robustes Gehäuse
  • nur für sehr dünnflüssige Stoffe geeignet

Desinfektionsspender mit Bewegungssensor

Desinfektionsspender mit Bewegungssensor
Besonderheiten
  • berührungslose Bedienung
  • wasserdicht
  • geringer Stromverbrauch
  • leicht nachfüllbar
  • auch für Seife geeignet
26,98 €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Spender für Seife oder Desinfektionsmittel sollten bestenfalls nicht mit der Hand bedient werden. Sonst lagern sich Bakterien und Viren auf dem Bedienhebel ab und verbreiten sich weiter. Besonders hygienisch ist deshalb der berührungslose Gebrauch. Dieser Desinfektionsspender ist mit einem Infrarotsensor unterstützt und erkennt daher die Bewegung deiner Hände. Sobald du sie vor das Gerät hältst, wird ein Pumpstoß abgegeben. Das Gehäuse ist wasserdicht gefertigt und beinhaltet 3x AA-Batterien für den Betrieb. Durch den geringen Stromverbrauch musst du die Batterien nicht oft wechseln. Wer den Spender mit Seife befüllt, kann von der Blasenpumptechnologie Gebrauch machen. Sie verwandelt flüssige Seife in Schaum und reduziert damit den Verbrauch.
Die Kunden sind mit dem hohen Maß an Hygiene sehr zufrieden. Der Bewegungssensor arbeitet, wie geplant und verhindert damit das Anfassen des Spenders. Er reagiert schnell und leistet laut Kundenmeinung gute Arbeit. Das Standgerät kann dank Batteriebetrieb überall aufgebaut werden. Allerdings funktioniert Seife durch den Schaum etwas besser als zu flüssige Mittel.

VorteileNachteile
  • schönes Design
  • berührungslose Bedienung
  • batteriebetrieben
  • schnelle Reaktion
  • einfach aufgebaut
  • Seife funktioniert besser

Eurospender 500 ml mit Tropfschale

Eurospender 500 ml mit Tropfschale
Besonderheiten
  • Farbe: Weiß
  • Inhalt: 500 ml
  • Wandmontage
  • manuelle Bedienung
  • für Seife und Desinfektion
25,00 €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Der Eurospender beinhaltet 500 ml und kommt in Sanitärbereichen zum Einsatz. Daneben wird das Modell von Krankenhäusern, Restaurants oder anderen öffentlichen Einrichtungen genutzt. Laut Beschreibung kann das Modell manuell über den Hebel bedient werden. Er ist so groß, dass du deinen Arm oder Ellenbogen dafür verwenden kannst, um ihn nicht mit deinen Händen berühren zu müssen. Gleichzeitig spricht der Anbieter von einem Infrarotsensor, der die automatische Bedienung unterstützt. Praktisch ist die Tropfschale im unteren Bereich. Sie nimmt überschüssige Seife oder Desinfektionsmittel auf und verhindert, dass sich ein rutschiger Boden unter dem Gerät bildet.
Zu diesem Modell gibt es noch keine Kundenbewertungen. Trotzdem ist die einfache Montage als Vorteil zu nennen. Die Tropfschale ist ein sinnvolles Zubehör und es ergibt sich ein vielseitiger Einsatzbereich. Das Gehäuse besteht jedoch aus Kunststoff.

VorteileNachteile
  • automatischer Spender
  • vielseitig einsetzbar
  • für Seife und Desinfektionsmittel
  • Wandmontage möglich
  • mit Tropfschale
  • Kunststoffgehäuse

Relaxdays Eurospender für Desinfektion

Relaxdays Eurospender für Desinfektion
Besonderheiten
  • Maße 28 x 8 x 15 cm
  • Inhalt: 500 ml
  • mit Wandhalterung
  • leicht nachfüllbar
  • Farbe: Weiß/Silber
79,90 €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Solch ein Desinfektionsspender kommt in vielen Alltagssituationen und Räumlichkeiten zum Einsatz. Mit praktischer Wandhalterung kann das Modell einfach in Sanitärbereichen angebaut werden. Die Füllmenge umfasst 500 ml und kann für Seife oder Desinfektionsmittel genutzt werden. Den Pumpmechanismus aktivierst du über den Ellbogen oder mit dem Unterarm. So vermeidest du den direkten Kontakt des Bügels mit deinen Händen. In wenigen Schritten ist der Behälter wieder neu befüllt und eingesetzt. Zudem überzeugt der Spender mit einem schlichten, aber funktionalen Design – geeignet für Arbeitsplatz, Zuhause oder im Restaurant.
Die Kunden sind bei diesem Produkt geteilter Meinung. Die einen sprechen von einer guten Handhabung und einer einfachen Wandmontage. Andere bestätigen, dass der Spender eher für Sterillium geeignet ist, aber nicht für Flüssigseife. Manche Kunden wünschen sich eher eine Klebeverbindung als Befestigung. Dafür gelingt das Nachfüllen schnell und einfach.

VorteileNachteile
  • einfache Verwendung
  • Wandmontage möglich
  • ideal für Desinfektionsmittel
  • großer Bedienhebel
  • eher für Desinfektion geeignet
  • Klebeverbindung gewünscht

Desinfektionsspender – für den hygienischen Alltag

In Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen ist der Anblick längst normal: Desinfektionsspender in allen wichtigen Bereichen. Sowohl die Ärzte im OP, als auch die Krankenschwestern bei der späteren Wundversorgung müssen sich die Hände desinfizieren. Das enthaltene Mittel verhindert die Ausbreitung von Bakterien, Keimen und Viren. Somit können Krankheitserreger nicht von Patient zu Patient übertragen werden und auch das Pflegepersonal schützt die eigene Gesundheit. Doch auch in öffentlichen Einrichtungen, Restaurants oder zu Hause werden Desinfektionsspender gebraucht. Hier wird zwischen den jeweiligen Arten und Anforderungen unterschieden:

  • Armhebelspender
  • berührungslose Bedienung
  • Spender ohne integrierte Pumpe

Unser Ratgeber gibt dir einen Überblick zu den verschiedenen Modellvarianten und zeigt dir wichtige Tipps zur Handdesinfektion.

Armhebelspender – mit großem Bedienhebel

Die Armhebelspender gehören zu den Klassikern. Sie besitzen einen langen Hebel, der mit dem Unterarm oder Ellenbogen aktiviert wird. Durch leichtes Drücken pumpst du das Desinfektionsmittel auf deine Hände. Über diese Methode lassen sich aber nicht immer beide Hände unter den Spender halten. Du musst das Mittel anschließend gut verteilen. Trotzdem handelt es sich bei dieser Variante um eine sehr hygienische Bedienung. Da du den Hebel nicht mit den Händen berührst, reduziert sich die Keimbelastung auf dem gerät. So verhinderst du auch, dass die Hände von anderen Anwendern kontaminiert werden. Die gilt natürlich nur, wenn auch sie sich an die richtige Anwendung handelt. Die meisten dieser Spender entsprechen den Anforderungen der Berufsgenossenschaft BGR 250/TRBA 250 und dürfen in Krankenzimmern, Untersuchungsräumen oder auch Waschräumen zum Einsatz kommen. (www.bgw-online.de)

Hinweis
Der Bedienhebel sollte am besten aus einem hygienischen Material bestehe, wie Edelstahl. Dieser lässt sich gut reinigen und dämmt die Verbreitung von Krankheitserregern ein.

Berührungslose Desinfektionsspender – mit Sensor

Die berührungsfreien Spender kommen in Bereichen zum Einsatz, wo die Hygiene sehr kritisch gesehen wird. Das heißt: du brauchst das Gerät für die Desinfektion gar nicht mehr mit deinen Händen bedienen. Die Modelle sind mit einem Sensor an der Front ausgestattet. Dieser löst von selbst aus, wenn du deine Hände in die Nähe des Desinfektionsspenders bewegst. Schon gibt er einen vorher definierten Pumpstoß ab und du bekommst die richtige Menge des Mittels auf deine Hände. Die Keimübertragung durch einen Bedienhebel kann hier komplett ausgeschlossen werden. Lediglich zum Nachfüllen oder zur Reinigung muss das Gerät noch berührt werden. Anwendungsbereiche sind beispielsweise Reinräume oder Intensivstationen im Krankenhaus.

Ebenso beliebt sind die Desinfektionsspender mit Tropfschale. Sie fangen überschüssige Flüssigkeit direkt auf und verhindern, dass der Boden zur Rutschgefahr wird. Empfehlenswert ist die Tropfschale bei Geräten mit Wandmontage. Allerdings muss die Schale auch regelmäßig geleert und gereinigt werden.

Spender ohne eigene Pumpe – mit Einwegflaschen bestückt

Eine dritte Variante sind die Desinfektionsspender ohne eingebaute Pumpe. Diese Systeme werden mit Einwegflaschen oder mit Einwegpumpen verwendet. Du bringst also du die Halterung für die speziellen Desinfektionsmittelflaschen an. Ist der Inhalt komplett aufgebraucht, werden die Flaschen samt Pumpe entsorgt. Hier unterscheiden die Hersteller, ob es sich um eine fest verbundene Einheit handelt oder ob die Flasche und die Pumpe separat zu sehen sind. Vorteil dieser Systeme ist, dass die Dosierpumpe nicht verkeimt und stets ein funktionstüchtiger Spender zur Verfügung steht. Zudem können die Halterungen sowohl mit Handdesinfektion als auch mit Waschlotion bestückt werden.

Die verwendeten Materialien – möglichst hygienisch

Weder Hebel noch Gehäuse sollten Keimen und Bakterien Platz zur Vermehrung bieten. Daher müssen die Desinfektionsspender robust gebaut sein und sich häufig reinigen lassen. Am besten eigenen sich Modelle aus Metall, Aluminium oder gar Edelstahl. Diese Oberflächen können hygienisch abgewischt werden und dämmen die Ausbreitung von Keimen ein. Allerdings musst du bei diesen Spendern mit einem höheren Kaufpreis rechnen.

Manche Geräte sind aus Kunststoff gefertigt. Sie sind etwas leichter und günstiger im Preis. Dafür ist die Haltbarkeit begrenzt und die Verwendung in stark hygienischen Bereichen fraglich. Meist handelt es sich eher um Seifenspender, die nicht zur Desinfektion geeignet sind. Hier solltest du bei der Auswahl genauer hinschauen. Einige Modelle sind auch eine Kombination aus Kunststoff und beispielsweise einem Bedienhebel aus Edelstahl. Die oft berührten und zu reinigenden Bereiche sollte zumindest aus einem robusten und hygienischen Material bestehen.

Hinweis
Edelstahl und Aluminium sind meist beständig gegenüber Desinfektionsmittel und länger haltbar. Außerdem wirken die Oberflächen bakteriostatisch.

Desinfektionsspender zum Aufstellen – mit Standfuß

Für das schnelle Aufstellen eines Desinfektionsspenders besitzen die Geräte einen Standfuß. Somit kannst du sie überall in einem Raum, in Eingangsbereichen oder gar in der Öffentlichkeit platzieren. Meist sind die Modelle auch mit einem Sensor ausgestattet, damit sie gar nicht erst berührt werden müssen. Die Desinfketionsspender zum Aufstellen zeigen sich flexibel und schnell einsatzbereit. Du brauchst also keine Schrauben zu setzen oder musst neben dem Waschbecken Fugen anbohren. Dafür nehmen die Geräte aber auch etwas mehr Platz ein und brauchen immer einen sicheren Stand.

Füllmenge und Pumpstoß – individuell abstimmen

Vor dem Kauf eines neuen Desinfektionsspenders solltest du dir Gedanken über die Füllmenge machen. Die meisten Geräte sind für Flaschen von 500 ml bis 1000 ml vorgesehen. In manchen Sets sind bereits einige Flaschen enthalten, sodass du das Desinfektionsmittel nicht zusätzlich erwerben musst.

Der Pumpstoß kann meist individuell eingestellt und auf den jeweiligen Einsatzbereich angepasst werden. Etwa 0,75 – 3 ml sind bei Desinfektionsmittel empfehlenswert, um ein gewisses Maß an Hygiene zu bieten und trotzdem nicht zu viel zu verbrauchen. Durch den geregelten Pumpstoß ist ein Spender deutlich sparsamer als andere Maßnahmen zur Desinfektion.

Hinweis
Es gibt Spender mit aufschäumenden Pumpen, die eher für Flüssigseife ausgelegt sind und nicht für Desinfektionsmittel.

Desinfektionsspender kaufen – online oder vor Ort

Desinfektionsspender bekommst du in jeder Apotheke, im Reformhaus oder auch im Onlinehandel zu kaufen. Beliebte Marken sind hier Sterillium oder Sagrotan. Die Preise liegen zwischen 10 und 30 Euro für ein Modell. Abhängig ist dieser von den Funktionen und der Verarbeitung. Für einen hochwertigen Spender aus Metall und mit Berührungssensor zahlst du deutlich mehr, als für die einfachen Kunststoff-Geräte zum Aufstellen.

Einsatzbereiche für Desinfektionsspender – Krankenhaus und Co.

Im Krankenhaus

Den größten Einsatzbereich haben die Desinfektionsspender natürlich im Krankenhaus. Die hier wachsenden Keime sind besonders resistent und können schnell gefährlich werden. Deshalb sind auf jeder Etwas mehrere Spender angebracht und sogar in den Patientenzimmern zu finden. Außerdem sind Armhebel oder Sensoren sehr wichtig, damit sich die Keime nicht noch weiter verbreiten. Kunststoffe sind hier vom Material her weniger zu gebrauchen, da die Spender nicht alle halten. Die Top-Hersteller setzen mehr auf Edelstahl.

Im Altersheim

Auch im Altersheim und in anderen Pflegeeinrichtungen sind Desinfektionsspender angebracht. Die Verbreitung von Keimen und Bakterien könnten hier sogar zum Tod der Bewohner führen. Außerdem soll verhindert werden, dass von außen Keime in die Einrichtung gebracht werden. Die Modelle sind deshalb meist nach dem Eingang aufgestellt. Manchmal handelt s sich um Desinfektionsständer oder große Säulen, die mit einem größeren Behälter ausgestattet sind. So muss dieser nicht so häufig ausgetauscht werden.

In der Öffentlichkeit

Die Spender sind in der Öffentlichkeit überall dort gebraucht, wo sich viele Menschen aufhalten. Gastronomie, Stadien, Kaufhäuser oder öffentliche Toiletten werden mit den Spender ausgestattet, da Desinfektionsmittel teilweise effektiver wirkt als Seife. Allerdings kommen hier mehr Geräte aus Plastik oder Kunststoff zum Einsatz. Sie sind günstiger in der Anschaffung und ein Defekt kann leichter verschmerzt werden.

Desinfektionsspender während der Corona Krise

Zu Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie sind Desinfektionsmittel und passende Spender längst Mangelware. Die Produkte werden überwiegend an medizinische Einrichtungen und Pflegestätten gegeben, um hier für hygienische Bedingungen zu sorgen. Trotzdem sind die Menschen dazu angehalten, sich stets die Hände zu desinfizieren und auf extreme Sauberkeit zu achten. Viele öffentliche Einrichtungen oder Geschäfte haben sich zusätzlich mit einem eigenen Desinfektionsspender ausgestattet. (www.nrz.de) So haben die Kunden die Chance, sich vor dem Betreten die Hände zu desinfizieren.

Viele Hersteller, Verkäufer und Shops kämpfen mit Lieferengpässen. Das gilt sowohl für die Spender als auch das Sterillium selbst. Allerdings gibt es noch keine anerkannte Methode, sich das Gerät selbst zu bauen. Viele Kunden raten davon ab, Seifenspender für Desinfektionsmittel zu verwenden. Manche Pumpen zerstäuben zu stark, um Seifenschaum herzustellen. Das funktioniert bei Desinfektionsmittel aber nicht, sodass sich zu flüssige Stoffe gar nicht von der Pumpe anziehen lassen.

Beliebte Hersteller für Desinfektionsspender

Die meisten Hersteller von medizinischen Geräten oder Desinfektionsmitteln haben einen passenden Spender im Sortiment. Hier solltest du darauf achten, ob die Pumpe am Spender selbst oder am Nachfüllpack integriert ist. Beide Varianten bringen ihre Vor- und Nachteile mit sich, sind aber nicht miteinander kompatibel. Besonders beliebt sind die Modelle von:

HerstellerHinweise
Bode
  • beliebter Eurospender
  • Hersteller von Sterillium
  • CleanSafe touchless – berührungslos
  • lieferbar bis 1000 ml Version
  • einstellbares Dosiersystem
  • integrierte Auffangschale möglich
Schülke
  • eigenes hyclick Spendersystem
  • Einweg-Pumpe in Flasche integriert
  • Kontamination verringert
  • Standardmodelle mit Armbügel
  • verstellbarer Dosierhub
  • einfach zu montieren
Purell
  • für Desinfektionsmittel oder Seife
  • berührungsfreie Spender
  • innovatives Nachfüllsystem
  • sparsam und umweltfreundlich
  • Statusanzeige über LED
  • neue Batterie in jeder Nachfüllpackung

Weitere bekannte Marken und Hersteller sind

  • Braun
  • Sanmed
  • Metzger
  • Hartmann
  • Ophardt
  • Dan Dryer

Anleitung zur Händedesinfektion

Desinfektionsmittel erfüllt jedoch nur seinen Zweck, wenn bei der Händedesinfektion keine Fehler gemacht werden. Das ist leider nicht immer der Fall. Kleinste Benetzungslücken reichen aus, damit sich Viren und Keime weiterhin auf den Händen befinden. Befolge deshalb immer die hygienische Händedesinfektion gemäß EN 1500. Diese Norm umfasst 6 einfache Schritte:

  • Ausreichend Seife oder Desinfektionsmittel in die Handflächen geben und aufeinander verreiben. Handgelenke nicht vergessen.
  • Reibe mit der rechten Handfläche über den linken Handrücken.
  • Verreibe nun wieder die Handflächen mit geöffneten und verschränkten Fingern aneinander.
  • Benetze die Außenseite der Finger jeweils mit der gegenüberliegenden Handfläche.
  • Vergiss nicht den Daumen und verschließe ihn komplett mit der Hand.
  • Kümmere dich nun um die Fingerkuppen, die in die Handfläche eintauchen, jeweils abwechseln.

Für jeden Schritt brauchst du etwa 5 Sekunden. Somit dauert die Routine insgesamt 30 Sekunden. Es gibt jedoch auch schon Desinfektionsmittel mit einer verkürzten Einwirkzeit von 15 Sekunden, um manche Prozesse zu beschleunigen. (www.krankenhaushygiene.de)

Wichtig
Jedes Desinfektionsmittel besitzt ein Verfallsdatum. Prüfe deshalb die Flaschen in den Spendern regelmäßig, ob sie bereits ausgetauscht werden müssen.

FAQ – die wichtigsten Fragen

FrageAntwort
Wo kann ich einen Desinfektionsmittelesender kaufen?Die Desinfektionsspender sind meist über den medizinischen bedarf, über Apotheken oder ähnliche Onlineshops zu bekommen. Während der Corona-Krise kann es jedoch zu Lieferengpässen kommen. Auf überteuerte Angebote solltest du dich nicht einlassen. Hier steckt schnell Betrug dahinter.
Warum Desinfektionsspender bei Corona?Die umfassende Desinfektion hilft dabei, eine Pandemie wie Corona zu überstehen. Der Virus wird eingedämmt und kann sich nicht mehr weiter verbreiten. Trägst du ihn beispielsweise nach dem Einkaufen oder dem Kontakt mit anderen Personen an deinen Händen, so entschärft das Desinfektionsmittel die Ansteckung. Der Spender dosiert die richtige Menge, ist einfach zu bedienen und schnell im öffentlichen Raum oder in sanitären Einrichtungen aufgestellt.
Seife statt Desinfektionsmittel?Einige öffentliche Stellen und auch das Bundesgesundheitsministerium berichten, dass Seife effektiver wirken kann als Desinfektionsmittel. Allerdings solltest du unbedingt die Hinweise des richtigen Händewaschens berücksichtigen. (www.bundesgesundheitsministerium.de)

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