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Badewanne reinigen – diese Mittel helfen am besten

Kalkablagerungen, Rückstände von Badezusätzen und Hautlipide sorgen dafür, dass die Badewanne nach einiger Zeit nicht mehr glänzt und sich ein unansehnlicher Schmutzfilm auf der Oberfläche bildet. Um das nächste wohltuende Bad genießen zu können, kommt man wohl oder übel nicht umhin, die Badewanne zu reinigen. Das funktioniert in der Regel mit einigen Hausmitteln sehr gut.
Besonderheiten
  • Hausmittel nutzen
  • auf Material achten
  • keine Scheuerschwämme / -mittel
  • Verschmutzungen vorbeugen
Das Wichtigste zusammengefasst
  • Eine verschmutzte Badewanne lässt sich mit einer ganzen Reihe von Hausmitteln schnell wieder auf Hochglanz bringen. Teure Reinigungsmittel sind für gewöhnlich überflüssig – und belasten zudem die Umwelt.
  • Um die Oberfläche des Materials nicht zu beschädigen, ist es wichtig, auf aggressive Reinigungsmittel oder Scheuerschwämme zu verzichten. Bei Emaille-Badewannen sollten zudem keinesfalls säurehaltigen Reiniger genutzt werden.
  • Du kannst Verschmutzungen der Badewanne vorbeugen, indem du sie nach jeder Nutzung ausspülst und abtrocknest. Das reduziert den Zeitaufwand für die Reinigung deutlich.

Wie oft sollte man eine Badewanne reinigen?

Es gibt keine pauschale Antwort darauf, wie häufig man eine Badewanne reinigen sollte. Schließlich hängt der Verschmutzungsgrad von der Häufigkeit der Nutzung, aber auch Faktoren wie der Wasserhärte ab. So muss eine Badewanne bei hartem Wasser deutlich häufiger von Kalkablagerungen befreit werden als bei weichem Wasser.

Hausmittel sparen Geld und schonen die Umwelt

In den meisten Fällen ist es nicht nötig, die Badewanne mit umweltschädlichen Chemikalien oder gekauften Produkten zu reinigen. Die Badewanne lässt sich auch mit milden Hausmitteln wieder auf Hochglanz bringen. Manchmal ist dabei lediglich etwas mehr Geduld gefragt, da natürliche Hausmittel etwas länger einwirken müssen als andere Produkte aus dem Handel.

Hausmittel sind umweltschonender und belasten das Grundwasser nicht im gleichen Umfang wie es aggressive Reinigungsmittel tun. Zudem fällt weniger Verpackungsmüll an. Ganz nebenbei sind natürliche Hausmittel auch für die eigene Gesundheit förderlicher, da sie frei von Bleich- und Konservierungsstoffen sind.

Hausmittel

Einige Hausmittel erweisen sich als wahre Allrounder und sollten daher in keinem Haushalt fehlen. So eignen sie sich beispielsweise auch, um die Badewanne zu reinigen.

Backpulver

Backpulver oder auch Natron eignen sich hervorragend zum Entfernen von Kalk und um schmutzige Fugen zu reinigen. Auch kannst du damit verstopfte oder übelriechende Abflüsse ebenso bearbeiten wie Rostflecken. Bei hartnäckigen Verschmutzungen lässt man Backpulver oder Natron einfach mit etwas Zitronensäure oder Essig vermischt über Nacht einweichen.

Essig

Essig eignet sich ebenfalls, um Kalk zu entfernen. Dazu reicht ein üblicher Haushaltsessig mit 5 % meist schon aus. Essigessenz hingegen sollte man bei empfindlichen Materialien etwas verdünnen.

Zitronensäure

Zitronensäure erweist sich effektiv gegen Kalkflecken. Dabei ist es egal, ob du Zitronensäurepulver mit lauwarmem Wasser vermischt oder eine aufgeschnittene Zitrone über die Flecken reibst.

Soda

Soda eignet sich wie auch Natron sowohl zur Reinigung der Badewanne und erweist sich auch äußerst wirksam bei verstopften Abflüssen. Mit einer Zahnbürste und Sodawasser kannst du auch kleinste Ecken von Armaturen wieder auf Hochglanz bringen.

Weitere Hausmittel

Neben diesen Klassikern gibt es weitere Geheimtipps, mit denen du die Badewanne ebenfalls reinigen kannst:

  • Buttermilch gemischt mit Essig bringt die Badewanne wieder auf Hochglanz. Und auch pur kannst du sie nutzen, um die Badewanne nach der Reinigung zu polieren. Lasse sie dazu einfach 30 min einwirken und spüle die Badewanne anschließend aus.
  • Stärkeren Verschmutzungen kannst du wirkungsvoll mit Waschmittel oder Waschpulver begegnen. Fülle die Badewanne dazu mit lauwarmem Wasser, gib Waschmittel hinzu und warte eine Nacht.
  • Spülmittel löst vor allem Fett und empfiehlt sich daher auch, um die Badewanne wieder auf Hochglanz zu bringen.
  • Ist die Badewanne nur leicht verschmutzt, kannst du auch ökologisch abbaubare Schmierseife nutzen.
  • Zum Reinigen der Fugen eignet sich auch Zahnpasta.

Hartnäckige Verfärbungen mit Chlor behandeln

Vor allem nach dem Haare färben kann es passieren, dass sich die Badewanne unschön verfärbt und sich Rückstände nicht mit klassischen Hausmitteln beseitigen lassen. Hier kann Chlorbleiche wahre Wunder bewirken. Das sollte allerdings die Ausnahme bleiben, da Chlor sowohl die Atemwege reizt als auch schlecht für die Umwelt ist. Trage bei der Anwendung unbedingt Handschuhe und sorge für eine ausreichende Belüftung. Nach rund einer halben Stunde Einwirkzeit spülst du die Badewanne gründlich aus, die Verfärbungen sollten verschwunden sein.

Was man vermeiden sollte

Scharfe und unverdünnte Putzmittel, Scheuermilch oder auch grobe Schwämme eignen sich nicht für die Reinigung der Badewanne, da sie die teilweise empfindlichen Oberflächen wie z. B. von Acryl- und Kunststoffwannen beschädigen können. Bei Emaille-Wannen hingegen gilt es tunlichst, säurehaltige Reinigungsmittel zu vermeiden. Lediglich die heutzutage nur noch selten anzutreffenden Porzellan-Badewannen sind so robust, dass sie nahezu jedem Reinigungsmittel auf Dauer standhalten.

Auch, wenn du sie mit bloßem Auge nicht erkennen kannst, können sich Ablagerungen und Bakterien in den Mikrokratzern künftig noch besser festsetzen.

Es ist daher empfehlenswert, bei der Wahl des Putzmittels auch die Angaben der Hersteller im Blick zu haben, um keine böse Überraschung zu erleben.

5 Tipps, die immer helfen

  • Gelbe Verfärbungen kannst du mit einer Mischung aus Salz und Essig einfach beseitigen. Vermische die Zutaten dazu miteinander und lass die Mischung einen Tag stehen. Anschließend lässt sich die Flüssigkeit einfach mit einer Sprühflasche auf der Oberfläche verteilen. Warte einige Zeit ab (bei hartnäckigen Verschmutzungen über Nacht einwirken lassen) und schrubbe die Badewanne mit einem Schwamm.
  • Gib 2-3 Packungen Backpulver oder Natron in den Abfluss und schütte Essig hinterher. Durch die chemische Reaktion löst sich Schmutz schnell und einfach. Nach ca. 15-30 min schüttest du knapp einen Liter kochendes Wasser in den Abfluss, der nun wieder problemlos ablaufen sollte. Bei hartnäckigen Verschmutzungen den Vorgang gegebenenfalls wiederholen.
  • Spült man die Wanne nach jeder Nutzung gründlich aus und wischt sie trocken, reduzieren sich die Intervalle für die Reinigung deutlich.
  • Am besten zur Reinigung eignen sich ein weicher Lappen, ein Mikrofasertuch oder ein spezieller Badschwamm.
  • Eine Mischung aus Essig und Backpulver oder Natron wirkt hervorragend gegen Rostflecken am Abfluss.

Weiterführendes

So kannst du die Badewanne wieder strahlen lassen:

Hier findest du ein Lifehack, um eine vergilbte (Dusch-)Wanne wieder auf Hochglanz zu bringen:

Tipps, um den Abfluss in Badewanne und Dusche zu reinigen:

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