Trinkhilfe – erleichtert die Aufnahme von Flüssigkeit

Trinkhilfe Schnabelbecher und Trinkhilfen sind praktische Helfer im Alltag. Vor allem älteren oder pflegebedürftigen Menschen kann das Trinken erleichtert und damit auch ein Stück Selbstständigkeit im Haushalt zurückgegeben werden. Ob mit einfachem Wasser gefüllt oder mit einer stärkenden Suppe – es gibt unterschiedliche Einsatzbereiche. In unserem Ratgeber wollen wir auf verschiedene Modelle und ihre Besonderheiten genauer eingehen.
Besonderheiten
  • Skalierung
  • mit Nasenausschnitt
  • mit Schnabeldeckel
  • extra großer Henkel

Trinkhilfen Test & Vergleich 2018

Top-Themen: Einsatzbereiche, Kaufkriterien, Hersteller, Bestseller

Anforderungen an eine Trinkhilfe – auslaufsicher und leicht

Eine Trinkhilfe unterstützt eingeschränkte Menschen in ihrem Alltag und sorgt dafür, dass sie wieder selbstständiger werden. Die Aufnahme von Flüssigkeit und Nahrung ist schließlich Grundlage des Organismus‘ und sollte stets so einfach wie möglich gestaltet werden. Dabei gibt es unterschiedliche Menschengruppen, die auf eine Trinkhilfe angewiesen sind. Im Alter lassen beispielsweise die Kräfte schnell nach und du brauchst einen leichten Becher, der sich problemlos zum Mund führen lässt. Daneben benötigen pflegebedürftige und im Bett liegende Patienten eine Trinkhilfe, wenn sie sich nicht selbst aufrichten können. Ähnlich ist es bei Menschen nach langer Krankheit, die noch an Koordinationsschwierigkeiten leiden. Unterschiedliche Ausgangssituationen erfordern von der Trinkhilfe unterschiedliche Eigenschaften. In den folgenden Abschnitten gehen wir mehr auf diese Besonderheiten und die verschiedenen Modelle ein.

Arten und Funktion einer Trinkhilfe – für sicheres Trinken

Trinkbecher sind so aufgebaut und konstruiert, dass sie Senioren und Menschen mit körperlicher Behinderung das Trinken erleichtern. Die Produkte sind meist sehr stabil und bruchsicher aus Kunststoff gestaltet, damit ihnen ein Fall zu Boden nichts anhaben kann. Gleichzeitig überzeugen die Modelle mit einem leichten Gewicht, um bei schwachen Menschen trotzdem die Selbstständigkeit zu erhalten. Eine Trinkhilfe wird also immer dann benötigt, wenn ein normales Glas oder eine Flasche nicht mehr sicher zum Mund geführt werden können. Damit keine Flüssigkeit am Mund vorbeiläuft und der Kontakt bestehen bleibt, sind die Deckel und Mundstücke der Becher speziell geformt. Hier unterscheidet man folgende Arten:

  • Trinkbecher mit Schnabelaufsatz: Ein solcher Becher besitzt meist einen Deckel, der einen kleinen Schnabel aufweist. Kippst du die Flüssigkeit also an, läuft sie nur durch den Schnabel aus und nicht am kompletten Becherrand entlang. Zum Füllen des Bechers oder zur Reinigung nimmst du den Deckel einfach ab. Außerdem gibt es verschiedene Aufsätze, auf die wir später noch eingehen.
  • Trinkhilfe mit Nasenausschnitt: Beim Trinken muss meist der Kopf etwas nach hinten gelegt werden. Andernfalls stört die Nase am Becher und du kannst ihn nicht weiter kippen. Da Senioren oft Probleme im Nacken haben oder den Kopf nicht mehr stark bewegen können, gibt es einen Becher mit Nasenausschnitt. Er wird auch als Nasenbecher bezeichnet und lässt die Flüssigkeit problemlos in den Mund laufen bei einer geraden Kopfhaltung. Aus diesem Grund wird er auch bei Personen im Rollstuhl oder bei Personen mit Schluckbeschwerden eingesetzt. So gelangt beim Trinken keine Flüssigkeit in die Luftröhre und ein Verschlucken wird vermieden.
  • Trinkbecher mit Henkel: Oftmals genügt schon ein Trinkbecher mit großen Henkeln, um ihn besser zum Mund führen zu können. Die Henkel sind deutlich größer und robuster als bei anderen Bechern gestaltet. So bekommen Senioren einen optimalen Griff. Teilweise sind die Henkel auch abnehmbar oder individuell verstellbar, je nach gewünschter Neigung. Oder du entscheidest dich für einen Becherhalter, der zu verschiedenen Bechern kombiniert werden kann.
  • Schnabelbecher mit verlängertem Mundstück: Auch ein Schnabelbecher erleichtert die Aufnahme von Flüssigkeit. Der Kopf muss dabei nicht nach hinten gelegt werden. Allerdings sind diese Modelle nicht dafür gedacht, dass sie die pflegebedürftige Person selbst nutzt. Vielmehr werden sie zum Füttern verwendet und überzeugen mit einem bequemen und verlängerten Mundstück. Selbst im Bett liegende Menschen lassen sich gut mit Flüssigkeit und Nahrung versorgen.
  • Trinkhilfen als Schlauch: Neben den Bechern gibt es auch Schläuche, die als Trinkhilfe eingesetzt werden. So lassen sich einfache Getränkeflaschen auch im Liegen genießen und ermöglichen ein sicheres Trinken ohne Verschlucken.

Wie eine solche Trinkhilfe mit Schlauch funktioniert, siehst du als Beispiel im folgenden Video:

Einsatzbereiche der Aufsätze – für Getränke und flüssige Nahrung

Eine Trinkhilfe bekommt meist einen Aufsatz mit Schnabel, um die Flüssigkeit gezielter und ohne Lätzchen einnehmen zu können. Dabei kommen verschiedene Aufsätze infrage, je nach Einsatzbereich. Die einfachste Variante besitzt einen kurzen Schnabel, aus dem die Flüssigkeit von selbst herausläuft. Kleine Löcher verhindern beispielsweise, dass größere Stücke oder Fruchtfleisch verschluckt werden. Manche Schnäbel sind aber so angelegt, dass nur durch Saugkraft etwas aus der Trinkhilfe läuft. So entscheidet die Person selbst, wie viel Flüssigkeit in den Mund gelangt. Daneben gibt es besonders lange Schnäbel am Aufsatz, um ein Trinken im Liegen zu ermöglichen.

Die Größe der Öffnung richtet sich nach der jeweiligen Flüssigkeit. Manche Senioren oder Betroffene können nur schwer kauen und müssen die Nahrung teilweise flüssig oder püriert zu sich nehmen. Auch in diesem Fall kommt eine Trinkhilfe zur Nahrungsaufnahme zum Einsatz mit einem großen Schnabel bzw. einer großen Öffnung im Schnabel. Die Öffnung sollte etwa 12 mm groß sein. Für reine Flüssigkeit zum Trinken reicht eine nur 3 mm große Öffnung.

Unterschied – Trinkhilfe für Kinder und Erwachsene

Selbst Kleinkinder und Babys greifen schon auf eine Trinkhilfe zurück, da sie erst das korrekte Trinken lernen müssen. Der größte Unterschied zwischen den Modellen von Kindern und Erwachsenen ist das Ausschütten. Babys lernen erst den Umgang mit Flüssigkeit und verschütten die Becher schnell. Sie sollten also in jedem Fall auslaufsicher und bruchsicher sein. Bei Erwachsenen ist dieser Punkt nicht so wichtig, da sie den Becher deutlich langsamer kippen.

Die Materialien – Trinkhilfen aus Kunststoff und Porzellan

Die meisten Trinkhilfen bestehen aus einem Kunststoff, da sich somit ihr Gewicht deutlich erleichtert. Sie können problemlos mit einer Hand festgehalten und zum Mund geführt werden. Außerdem zeigt sich Kunststoff bruchsicher, falls der Becher einmal nach unten fällt. Daneben gibt es aber auch Trinkbecher aus Porzellan. Sie sehen nicht nur edler aus, sondern bringen teilweise einen anderen Geschmack mit sich. Nicht alle Menschen kommen damit klar, aus Kunststoffen zu trinken, und setzen lieber auf traditionelle Materialien. Statt eines Deckels setzen die Porzellanbecher auf einen Schnabel an der Front, können dann aber nicht hoch befüllt werden. Auch Trinkbecher mit Nasenausschnitt bestehen manchmal aus Porzellan.

Metalle oder Aluminium kommen meist zum Einsatz, wenn es sich um Thermobecher handelt. Vor allem Tee, warme Suppe oder Kaffee wird gern in einer Trinkhilfe als Thermobecher serviert, damit die Flüssigkeit nicht zu schnell auskühlt. Besonders beliebt sind doppelwandige Modelle, da sie die Getränke warm halten und sich dennoch sehr leicht im Gewicht zeigen. Sie eigenen sich auch unterwegs in der Freizeit.

Die Vor- und Nachteile von Trinkhilfen

VorteileNachteile
  • sichern Selbstständigkeit
  • lindern Schluckbeschwerden
  • einfach anzukippen
  • formschöne Designs
  • verschiedene Aufsätze
  • meist bruchsicher
  • auf für pürierte Nahrung geeignet
  • nicht immer auslaufsicher

Praktische Details – Messlinien und rutschfeste Henkel

  • Spezial-Messlinien: Ein praktisches Zubehör von Trinkhilfen sind Messlinien. Sie zeigen an, wie viel Flüssigkeit im Becher ist und wie viel bereits getrunken wurde. Pflegekräfte haben dann einen besseren Überblick über die Nahrungsaufnahme des Patienten.
  • Anti-Rutsch-Elemente: Manche Becher sind statt eines Henkels mit Rillen an der Außenseite ausgestattet. Somit sind sie leichter zu greifen. Auch die Anti-Rutsch-Henkel sind bei manchen Modellen speziell gummiert, um einen besseren Halt zu bieten.
  • Auslaufsichere Deckel: Je nach Verarbeitung lassen sich die Deckel einfach nur auf die Becher stecken oder sie werden fest verschraubt. Der Vorteil ist natürlich, dass Deckel mit einem Gewinde oder mit einem straffen Verschluss auslaufsicher sind. Dafür lassen sie sich schwerer von schwachen Menschen öffnen. Einfache Deckel verlieren mit der Zeit ihren Halt oder können auch aufspringen, wenn beim Ankippen zu viel Flüssigkeit auf den Deckel trifft.

Weitere Eigenschaften – mikrowellengeeignet und stapelbar

Trinkhilfen mit Henkel sollten sowohl mit heißen als auch mit kalten Getränken befüllt werden können. Das Material muss hitzebeständig sein und Senioren sollten sich nicht die Finger am Inhalt verbrennen können. Manche Modelle sind speziell für die Mikrowelle geeignet oder können für eine hygienische Reinigung sogar sterilisiert werden. Eine geschmacks- und geruchsneutrale Verarbeitung ist in jedem Fall wichtig und auch ein ergonomisches und ansprechendes Design sollte deine neue Trinkhilfe besitzen.

Kaufkriterien für Trinkhilfen – Größe und Form

Du kennst nun die Rahmenbedingungen und den Aufbau verschiedener Trinkhilfen in der Pflege. Mit der folgenden Tabelle wollen wir dir nochmals eine kompakte Übersicht zu wichtigen Kaufkriterien geben.

KriteriumHinweise
Größe
  • meistens 100 – 300 ml Inhalt
  • Messlinien sind angebracht
  • mit und ohne Henkel
  • Becher müssen sich gut halten lassen
Aufsätze
  • kurzer oder langer Schnabel
  • auch für liegende Menschen
  • 12 mm Öffnung für Nahrungsbrei
  • 3 mm Öffnung für Flüssigkeiten
Design
  • Trinkhilfen mit Nasenöffnung
  • reine Schnabeltassen
  • bunte Designs möglich
  • großzügige Designs bei Koordinationsstörung
Extras
  • Mikrowellengeeignet
  • sollte sich gut reinigen lassen
  • strukturierte Henkel und Oberflächen
  • bruch- und auslaufsicher

Die wichtigsten Hersteller – Geiger und Ornamin

Trinkhilfen sind vielseitig im Seniorenbedarf und bei verschiedenen Therapie-Anbietern zu finden. Dabei gibt es einige bekannte Hersteller, die verschiedene Modelle als Angebote führen. Dazu gehören beispielsweise diese beiden Unternehmen:

HerstellerBesonderheiten
Geiger
  • Trinkhilfen als Schlauch
  • vielseitig einsetzbar
  • trinken ohne sich aufzurichten
  • selbstständiges trinken möglich
  • mehr Sicherheit beim Trinken
  • keine störende Luft wird eingezogen
Ornamin
  • viele Jahre Erfahrung
  • in Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen
  • Eigenständigkeit bleibt erhalten
  • für Menschen mit Schluckstörung geeignet
  • moderne Designs
  • praktische Aufsätze

Die vier beliebtesten Trinkhilfen – praktisch und auslaufsicher

Schnabeltassen mit kleiner Öffnung

( Rezensionen)
Schnabeltassen mit kleiner Öffnung

Besonderheiten

  • Material: Kunststoff
  • 5 Stück
  • leichtes Gewicht
  • verschiedene Farben
  • spülmaschinengeeignet
Mit diesem Set bekommst du fünf Schnabeltassen in unterschiedlichen Farben. Jeder Becher besitzt ein Fassungsvermögen von 250 ml und kann mit einem passenden Deckel ausgestattet werden. Der Deckel sieht am Rand einen kleinen Schnabel mit einer 4 mm großen Öffnung vor. Damit ist er für alle Flüssigkeiten gut geeignet, kann aber nicht für Breie zum Einsatz kommen. Für die Reinigung gibst du die Becher einfach in die Spülmaschine. Anhand der Messlinien lässt sich die getrunkene Menge genau dokumentieren. Viele Kunden beschreiben den Artikel als stabiles Becherset, das auch für bettlägerige Patienten eine Hilfe ist. Allerdings schließen die Deckel nicht immer komplett dicht ab.
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Ornamin Becher mit Thermofunktion

( Rezensionen)
Ornamin Becher mit Thermofunktion

Besonderheiten

  • Inhalt: 140 ml
  • Thermobecher
  • 5 mm große Öffnung
  • rotes Design
  • für jede Lage geeignet
Diese Trinkhilfe von Ornamin besteht aus einem Becher für 140 ml und einem Aufsatz mit einer kleinen Öffnung. Thermobecher und Schnabeltasse werden bei diesem Modell in einem Produkt vereint. So sorgt der Deckel für ein leichtes Trinken, ohne dass der Patient seinen Hals überstrecken muss. Für bewegungseingeschränkte Menschen ist das leichte Gewicht des Modells positiv zu nennen. Teilweise kann mit einem solchen Modell die Selbstständigkeit der Patienten noch erhalten bleiben. Als Mehrwegbecher ist er auch eine Alternative zum Nasenbecher, da er im Inneren eine konische Form besitzt. Somit lässt sich der Becher komplett leeren, ohne ihn komplett ankippen zu müssen. Die vielen feinen Details sind auf den ersten Blick gar nicht als Trinkhilfe sichtbar und haben dem Modell einen Design-Award im Jahr 2011 verschafft. Auch die Kunden loben den Becher und mögen die Farbe Rot. Nur der Deckel scheint zu Beginn etwas schwer zu öffnen.
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Auslaufsichere Becher

( Rezensionen)
Auslaufsichere Becher

Besonderheiten

  • 6er Pack
  • auch für Babys geeignet
  • mit Schraubdeckel
  • spülmaschinenfest
  • ohne Henkel
Diese Becher der Marke Dreambaby sind sowohl für Kinder ab 9 Monaten als auch für eingeschränkte Erwachsene als Hilfen nutzbar. Ihr Geheimnis liegt im ausschüttsicheren Design. Der Schraubdeckel ist dabei fest mit dem Becher verbunden und fällt auch bei vollem Inhalt nach dem Ankippen nicht einfach ab. Das 6er-Pack bietet dir eine Reihe an fröhlichen und bunten Farben. Dabei sind die Öffnungen im Deckel eher nur für Flüssigkeiten vorgesehen und nicht für die Nahrungsaufnahme. Die Kundenmeinungen gehen zu diesem Produkt weit auseinander, da doch manche Becher einfach auslaufen kann und auch der Deckel nicht immer wie gewünscht hält. Dafür loben die Kunden das Preis-Leistungsverhältnis und die einfache Reinigung in der Spülmaschine.
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2-Henkel Becher von Ornamin

( Rezensionen)
2-Henkel Becher von Ornamin

Besonderheiten

  • Inhalt: 220 ml
  • mit Schnabelaufsatz
  • Öffnung 5 mm groß
  • zwei stabile Henkel
  • hilfreiche Skala
Dieser Becher von Ornamin unterstützt das eigenständige Trinken. Er lässt sich mit 220 ml befüllen und bietet einen Trinkaufsatz mit einer 5 mm großen Öffnung. Die zwei Henkel an der Seite sorgen für einen besonders guten Halt, falls der Patient zittert oder Bewegungsstörungen hat. Im Inneren ist eine kleine Skala angebracht, um die getrunkene Menge genau überprüfen zu können. Nutzer sind von den bunten Farben und der einfachen Handhabung begeistert. So lässt sich das Modell in der Spülmaschine reinigen und kann selbst in der Mikrowelle aufgewärmt werden. Durch die Henkel ist eine Verbrennungsgefahr bei warmen Getränken ausgeschlossen. Insgesamt besitzt er ein leichtes Gewicht und bewahrt ein Stück Selbstständigkeit beim Patienten.
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Kundentipps – Reinigung und Kostenübernahme

Da es sich bei den meisten Trinkhilfen um Kunststoff handelt, sollten keine spitzen oder scharfkantigen Gegenstände bei der Reinigung zum Einsatz kommen. Verzichte auf Messer oder Stahlschwämme sowie auf aggressive Reinigungsmittel. Manche Produkte sind spülmaschinenfest, andere sollten nur mit der Hand ausgespült werden. Vor allem beim Pflegebedarf ist es günstig, wenn sich die Becher sterilisieren lassen. Je nach Oberfläche können von der Spülmaschine noch Ablagerungen an den Bechern zu finden sein. Sie können nachher einfach mit einem weichen Tuch entfernt werden. Weitere Kundentipps sind:

  • Achte auf ein angenehm geformtes Mundstück. Nicht alle Patienten kommen mit jedem Mundstück klar. Die Lippen müssen es leicht umschließen können.
  • Für viele Patienten ist ein ansprechendes Design wichtig. So ist bei manchen Bechern auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen, dass es sich um eine Trinkhilfe handelt.
  • Bei Bedarf sind die Materialien auch für den Gefrierschrank geeignet, sodass fertige Portionen abgefüllt werden und anschließend einfach aufgetaut werden können.
Tipp: Kostenübernahme durch Krankenkasse – Fragen hilft

Wer zu Hause einen Schnabelbecher oder eine Trinkhilfe für mehr Erleichterung im Alltag benötigt, kann ruhig bei der Krankenkasse oder Pflegeversicherung nachfragen. Viele ältere Menschen oder eingeschränkte Menschen bekommen die Kosten übernommen, ähnlich im Bereich Körperpflege. Natürlich muss diese Einschränkung und die medizinische Notwendigkeit am besten von einem Arzt bestätigt werden. Andererseits besteht auch die Möglichkeit, einen hochwertigen Becher kurzfristig zu leihen oder zu mieten.

Fazit

Trinkhilfen sind für Senioren und Erwachsene ein nützliches Hilfsmittel, um die eigene Selbstständigkeit erhalten zu können. Pflegebedürftige Menschen nehmen sogar Suppe oder pürierte Nahrungsmittel durch spezielle Becher zu sich. Hier kommt es vor allem auf die Größe der Öffnung an aber auch auf die Form des Bechers. Manche Modelle ermöglichen das Trinken im Liegen und anderen sorgen dafür, dass der Kopf nicht geneigt werden muss. Derartige Trinkbecher haben es schon längst aus dem Krankenhausalltag in den heimischen Bereich geschafft und erleichtern den Alltag vieler Menschen. Entscheide selbst, welcher Becher am besten zu deinen Ansprüchen passt.

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